Guter Smalltalk auf Englisch

In meinem Englischunterricht in Mainz und Umgebung üben wir in jeder Stunde Smalltalk. Smalltalk hat verschiedene Funktionen: Er ist ein Eisbrecher und zeigt, dass wir uns freundlich gesinnt sind. Für einige Menschen ist es schwierig zu verstehen, dass sie über belangloses plaudern sollen. Für einige fühlt es sich zu privat an. Deswegen sollten wir uns für den Smalltalk ganz einfache Themen aussuchen wie unseren Jobs, Hobbies, unseren letzten Urlaub. Jeder kann eine Restaurantempfehlung machen oder über das zuletzt gebuchte Hotel sprechen, ohne unerwünscht zu viel privates preiszugeben.

Hören Sie diese Audiodatei mit einem Beispiel für guten Smalltalk auf Englisch.

Und lesen Sie hier das Skript dazu:

Smalltalk_Script


So glänzen Sie mit Business-Englisch im Meeting

Kennen Sie das, dass Sie im Meeting auf Englisch einfach nicht so wortgewandt sind wie auf Deutsch? Vielleicht können Sie demnächst einmal eines der folgenden idiomatischen Redewendungen verwenden, um auf Englisch zu glänzen.

1. You can say: John, could you start the discussion?
The idiomatic way: John, could you get the ball rolling?
2. You can say: I hope they are going to approve soon.
The idiomatic way: I hope we are going to get the green light soon.
3. You can say: I think they are talking about different things.
The idiomatic way: I think they are talking at cross purposes.
4. You can say: So, what are you really trying to say?
The idiomatic way: So, what is your point?
5. You can say: Don’t be late. My boss asked us to never be late.
The idiomatic way: Don’t be late. My boss really means business.
6. You can say: So, my next topic is…
The idiomatic way: Let’s move on to my next point.
7. You can say: Can you give me a rough estimate of the cost?
The idiomatic way:
Can you give me a ballpark figure?

Stolperfallen der englischen Sprache

Es gibt einige sogenannte False Friends, Übersetzungen, von denen wir glauben, dass sie korrekt sind, bei denen wir aber an der Nase herum geführt werden. Im Englischunterricht werden Sie immer wieder darauf hingewiesen. Meine Lieblingsstolperfalle ist das „date“, das man mit seinem Geschäftspartner vereinbaren möchte. „Date“ ist aber immer ein Rendevouz. Hier eine Liste der wichtigsten Übersetzungsfehler, vielleicht finden Sie den einen oder anderen, den Sie demnächst vermeiden können.

8 Fehler, die Sie demnächst vermeiden

  1. Der Beamer ist auf Englisch „projector“.
  2. Ein Handy ist auf Englisch ein „mobile“, ein „mobile phone“ oder ein „cell phone“ (US English).
  3. Ein englisches „notebook“ kann sowohl ein Laptop sein als auch ein Notizbuch.
  4. Während eines Meetings machen Sie sich vielleicht Notizen, auf Englisch „take notes“. Das englische „notice“ ist aber eine öffentliche Ankündigung z. B. am schwarzen Brett oder an einem Schaufenster.
  5. Aktuelle Themen sind auf Englisch „current topics“. „Actual“ bedeutet tatsächlich oder eigentlich.
  6. Eine Milliarde ist „a billion“ auf Englisch.
  7. Das Datum spricht man auf Englisch anders als man es schreibt (hier British English): Geschrieben 1st November 2015 oder 1 Nov 2015
    Gesprochen the first of November 2015
  8. Und ganz schlimm: verlangen Sie nicht nach einem „rubber“, wenn Sie einen Radiergummi in den USA benötigen. (Schlagen Sie es nach!!!)

Checkliste für Unternehmer – so finden Sie Ihren Englischtrainer

12 Tipps, wie Sie einen guten Sprachlehrer für Ihr Unternehmen finden

  1. Lassen Sie alle links liegen, deren ausschließliche Qualifikation darin liegt, Muttersprachler zu sein. Muttersprachler können nicht automatisch ihre Sprache erklären und sie machen selber oft Fehler.
  2. Ein Mensch benötigt auch eine Lehrbefähigung und dafür ziehen Sie die vorherige Lehrerfahrung heran. Erfahrung und Persönlichkeit sind die Basis, aber Didaktik muss man/frau eben auch lernen.
  3. Ein Trick, wenn Sie ein Angebot einholen: Rücken Sie bei Ihrer Email-Anfrage noch nicht alle Informationen heraus, die Sie über Ihren Bedarf an inhouse Englischunterricht haben. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, an der Reaktion des Sprachlehrers einige ihrer/seiner Qualitäten herauszulesen.
  4. Fragt der Trainer nach den genauen Zielvorgaben der Teilnehmer? Für mich ein absolutes Muss! Jeder Englischunterricht, der sich nicht an den Zielen des Unternehmens orientiert, ist für die Firma eine Fehlinvestition.
  5. Macht der Englischlehrer Ihnen eine Offerte, ohne zu wissen, was Sie benötigen? Sie sind kein Standard – und der Unterricht sollte es auch nicht sein.
  6. Fragt der Trainer nach Vorkenntnissen, Zusammensetzung der Gruppe, hinterfragt er mögliche Interessenskonflikte in der Gruppe?
  7. Fragt der Trainer nach den Vorkenntnissen der Teilnehmer? Wenn dies nicht der Fall ist, sollte er einen Vorschlag machen können, wie weiter zu verfahren ist.
  8. Woher kommt das Material, dass der Englischdozent benutzen möchte? Schlägt er sofort ein Buch vor? So mancher Trainer hangelt sich in einem Lehrbuch von Seite zu Seite, weil er keine eigenen Ideen zur Unterrichtskonzeption hat und sich so die individuelle Vorbereitung spart. Natürlich kann es durchaus ein genau passendes Buch für Ihren Kurs geben. Meines Erachtens kann man/frau das jedoch erst nach Kennenlernen der Teilnehmer festlegen.
  9. Das Material sollte vielfältig sein und der Lehrer im Gespräch auch Ideen bringen können, wie er den Englischunterricht interessant und effektiv gestalten wird (z.B. durch Rollenspiele, Kreuzworträtsel, Spiele, Smalltalk, Diskussionsrunden etc.). Besonders gut finde ich, wenn der Trainer eigenes Material extra für diese eine Gruppe erstellt.
  10. Gute Trainerpersönlichkeiten sind nicht immer gute Selbstvermarkter! Das persönliche Gespräch eröffnet Ihnen die Möglichkeit, den Trainer noch umfassender kennenzulernen. Der Sprachlehrer andererseits kann sich schon in die Vorstellungen des Unternehmens einfinden.
  11. Ihr Bauchgefühl – hören Sie drauf! Die Chemie muss stimmen!
  12. Bleibt noch das Budget:
    Guter Englischunterricht erfordert Fachkenntnis, Weiterbildungen, Materialrecherche, Vorbereitungszeit, Administration, Anfahrt – dies alles kostet Zeit und sollte entsprechend honoriert werden. Daher sollte das Honorar nicht Ihr einziges Entscheidungskriterium sein.